Texte von, über und für Gitti Schneider
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| Es geht immerwieder um das Bestimmen und „Wieder-Auflösen“, bis das Ziel eines freieren Raumes erreicht ist, wo Empfindungen von vertrauter Assoziation losgelöst sind |
Gitti Schneider |
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- ein Geschehen, das obwohl es nicht auf ein Ende und nicht auf eineBotschaft zusteuert, eine kräftige Aussage von Ich bin trifft. Und dieses Ich bin ist, der Persönlichkeit Gitti Schneiders entsprechend, eher hell als dunkel, eher warm als kalt, eher freundlich als abweisend, darum aber keineswegs lieblich. Es drückt sichdarin die intuitive Verbindung mit einer tieferenSchicht, die die Welt und unsere Existenz in der Welt letztlich ausmacht, ein Subtext, der bei allem mitspielt und wirktdem Gitti Schneider – ausholend, Strich auf Farbe setzend, tänzelnd - auf der Spur
bleibt.
- - - - kaum zum anschwellen der farben auf leinwand - das licht allmählich zurück – verschwinden dahinter fort - bis pigmente und leinwände nicht existieren – mehr noch - - - - |
Erika Wimmer |
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| In ihren Bildern konfrontiert uns Gitti Schneider mit einem assoziierenden, zugleich aber auch abstrahierenden Sehen. Die zur Anwendung kommenden Farbtöne vermitteln trotz der formalen Spontaneität eine Ruhe und Ausgeglichenheit der Komposition. Ab und zu drängen sich auch bestimmte geometrische Formen, wie z. B. Kreise oder Ovale in den Vordergrund und werden damit zum beherrschenden Element des Bildgefüges. In einigen Bildern korrespondiert in verstärktem Maße ein kräftiges Rot mit warmen Erdfarben oder Grau- und Grüntönen und bringt damit nicht nur mehr „Leben“ in die Bilder, sondern reißt diese in manchen Fällen auch in aggressiver und explosionsartiger Weise auf, wodurch sich ein Charakter der Verwundbarkeit und Verletzlichkeit ergibt. Die Arbeiten vermitteln dadurch subjektive Erfahrungswelten, sind Notationen emotionaler Prozesse. |
Günther Dankl |
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| Zwischenräume, Zwischenrealitäten, Wahrnehmungen nicht schnell einordenbar zu machen – heißt neue Räume aufmachen. Immer wieder in der Nähe von Erkennbarem, von klaren Assoziationen kommen und doch nicht dort ankommen, woanders hingehen müssen mit seiner Wahrnehmung, eben auf Zwischenräume, z. T. bekannte oder auch selten wahrgenommene. |
Gitti Schneider |
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